Beratung und Behandlung per digitalen Hausbesuch (AUDIO)

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Wort & Bild Verlag – Senioren Ratgeber

Baierbrunn (ots) –

Anmoderationsvorschlag: Überfüllte Sprechzimmer und Ärztemangel
auf der einen Seite und immer ausgereiftere digitale Angebote auf der
anderen Seite, da kann der Teledoktor doch eine Hilfe für viele
Kranke sein. Aber wie kommen Beratung und Behandlung aus der Ferne
bei den Patienten an? Marco Chwalek berichtet:

Sprecher: Per Video, Chat oder Telefon beraten heute schon
geschulte Ärzte aus der Entfernung Patienten. Aber wie immer gibt es
ein Für und Wider, schreibt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.
Chefredakteurin Claudia Röttger erklärt uns erstmal die Vorteile:

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Die Anwort beim Thema Gesundheit finden Sie bei 121doc.de

O-Ton Claudia Röttger: 13 Sekunden
„Gerade chronisch Kranke profitieren bei den Routineterminen mit dem
digitalen Doktor davon, dass sie keine langen Anfahrten haben oder in
überfüllten Praxen warten müssen und die Patienten können
engmaschiger betreut werden.“

Sprecher: Auch kann die Telemedizin in ländlichen Gebieten
teilweise den Ärztemangel ausgleichen. Aber wie sieht es mit den
Nachteilen des digitalen Hausbesuchs aus?

O-Ton Claudia Röttger: 19 Sekunden
„Einer der Schwachpunkte ist, dass der Teledoktor keine körperliche
Untersuchung durchführen kann. Er kann zum Beispiel keine Lunge
abhören oder eine harte Bauchdecke ertasten, und so kann es natürlich
auch zu Fehleinschätzungen kommen. Der digitale Arzt muss also gut
geschult sein, um zu wissen, wann er den Patienten persönlich in der
Praxis untersuchen muss.“

Sprecher: Ältere Menschen sind in der Regel häufiger krank. Was
halten sie von der Fernbehandlung?

O-Ton Claudia Röttger: 21 Sekunden
„Gut 70 Prozent der über 60-Jährigen würden sich auf keinen Fall per
Teledoktor behandeln lassen, da sie den Arzt persönlich sprechen
wollen. Auch haben sie gewisse Berührungsängste mit der Technik.
Lassen die Patienten sich auf die Telemedizin ein, halten sie weit
über die Hälfte für ein gutes Angebot, um Gesundheitsdaten wie
Blutdruck oder Blutzucker zu besprechen.“

Abmoderationsvorschlag: Und diese Zahlen stammen aus der aktuellen
repräsentativen GfK-Umfrage des „Senioren Ratgeber“.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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