Fauler Zauber für Berlin / Leitartikel von Sebastian Stier

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Berlin (ots) – Dass Jürgen Klinsmann (55) von unberechenbarer Natur ist, stellte
er mit seiner letzten Amtshandlung als Trainer von Hertha BSC noch einmal unter
Beweis. Über seinen Facebook-Account verkündete er seinen Rücktritt, vorbei am
Verein und dessen Verantwortlichen. Ohne Absprache, ein letzter Alleingang. Es
war die ultimative Brüskierung. Nun weiß man, dass der von ihm verbreitete
Zauber ein fauler war. In seiner Funktion als Reformator hat er bei Hertha BSC
erst jeden Stein umgedreht und nun ein schwer beschädigtes Haus hinterlassen.
Viele der teuren Winterzugänge kamen auf sein Drängen. Jetzt zurückzutreten,
weil ihm nach eigener Aussage das Vertrauen einiger Personen im Verein fehlt,
ist in höchstem Maße verantwortungslos.

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